PG St. Raphael

Schon Tage davor hatten Wohltäter den Kaffee für das Fest gespendet, Geld für den Kirchenschmuck und auch 13 Kuchen und Torten. Vergelt´s Gott und Respekt für soviel Mitarbeit und Engagement zum Fest des Hl. Sebastian, hochverehrt in den Gemeinde Unterspiesheim.

Es gilt allerhand vorzubereiten, doch unter der Ägide der PGR-Vorsitzenden Inge Henkel, hatten die Mitglieder der Kirchenverwaltung, des PGR-Ortsausschusses und freiwillige Helferinnen und Helfer in routinierter und mitdenkender Weise alles vorbereitet, abgesprochen, angemeldet und aufgebaut und auch wieder gesäubert und aufgeräumt.

Kontakte zur liefernden Firma Schmitt (Mönchstockheim), Einkauf von Wein, Obst, Blumen und Dekoration wurden aufgeteilt und gekonnt erledigt. Die Aufbauarbeiten am Samstag und das Herrichten der Kirche, alles war geplant und wurde zum Gelingen eines „dicken Tages“ beigetragen. Als am „Sebastianisonntag“ der liturgische Dienst, angeführt durch die Sebastiansfahne (Sebastian Henkel) einzog, wurde viele Gemeindemitglieder und Gäste aus nah und fern begrüßt. „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ intonierte der Chor Belcanto (Leitung Silvia Albert) neben anderen musikalischen Beiträgen und erhielt viel Applaus für die Gestaltung.
Für das Orgelspiel konnte kurzfristig und erstmalig Simon Döpfert (Garstadt) gewonnen werden, was die Gläubigen ebenfalls mit viel Applaus honorierten.

Pfr. Amrehn erinnerte in seiner Ansprache an den Vater der deutschen Kurzgeschichte Josef Reding, der im Januar im Alter von 90 Jahren verstorben war und fragte nach, ob nicht auch die kurze Lebens- und Glaubensgeschichte des Hl. Sebastian Menschen zur Umkehr bewegte.

Die Erzählung „Generalvertreter Ellebracht begeht Fahrerflucht“ deutete er als „innere Kampfgeschichte“ zwischen persönlichem Egoismus und Gewissen. Ein Kampf, der beim Heiligen positiv ausgefallen sei. „Sebastianstat“ sei auch heute dort zu finden, wo dieser Kampf mit dem Sieg des Gewissens ende.

Die Kommunionkinder hatten als erstes des Einzelsegen mit der Reliquie des Heiligen empfangen, zu dem nach dem Gottesdienst noch auffallend viele Gläubige kamen. In den Fürbitten (Sebastian Brendler) hatte man für alle gebetet, die in der Gemeinde und dem Kindergarten des Hl. Sebastian sich einsetzen für Gottesdienst und Caritas, für Menschen aller Gruppen.
Der Namenstagswunsch galt allen, die den Namen des Hl. Sebastian, aber auch des Hl. Fabian tragen, denn beide Glaubenszeugen stehen im Heiligenkalender für den 20. Januar.

Nach dem Gottesdienst (Kollekte: 347,-€) konnte das gemeinsame Essen im GZ Usp beginnen. Es schlossen sich die Nachtischauswahl und Kaffee und Kuchen an.

Dass sich die Aufräumarbeiten nicht von selbst erledigen, weiß man und so sei allen gedankt, die ihren Tag dafür opferten und alles wieder in den sauberen Ausgangszustand versetzten.

in großer Dank gilt den Helferinnen und Helfern in Gottesdienst und Pfarrzentrum, bei Vorbereitungs-, Aufbau-, Aufräum- und Pressearbeit. Aber auch allen, die die Verehrung des Heiligen in unserer Gemeinde (durch die Pflege von Bildstöcken und Bildern) lebendig erhalten und natürlich allen Wohltätern und Gemeindemitgliedern für die Verbundenheit an diesem Tag und im ganzen Jahr. Vergelt´s Gott.

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