PG St. Raphael

Tagesimpuls 31.05.2020

DER GEIST JESU Jesus geht, der Geist kommt. Er segnet uns mit der Fähigkeit, die Geister zu scheiden. Mit Bereitschaft, Neues anzunehmen. Jesus geht, die Wahrheit kommt. Er segnet uns mit Offenheit, das Richtige zu sagen. Mit Freiheit, hinter die Dinge zu schauen. Jesus geht, die Liebe kommt. Er segnet uns mit Größe, Böses nicht mit Bösem zu vergelten. Mit Mut, neu anzufangen.

Aus: Roland Breitenbach / Stefan Philipps, Segen für Dich. Dein Begleiter durch das Jahr. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2005.

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Tagesimpuls 30.05.2020

Gepriesen sei Jesus Christus, der uns den Heiligen Geist vom Vater gesandt hat. Zu ihm lasst uns beten: Du sendest den Geist der Gemeinschaft: Dein Geist leite die Verantwortlichen in den Kirchen, allen die sich für das Hilfswerk Renovabis einsetzen und die Christinnen und Christen aller Konfessionen in ihren Entscheidungen. Du sendest den Geist, den Beistand: Er sei bei den an Covid19 Erkrankten und bei denen, die sich für die Kranken und gegen weitere Infektionen einsetzen. Er stehe allen bei, die durch die Beschränkungen wirtschaftlich schwer getroffen sind und existenzielle Zukunftssorgen haben. Du sendest den Geist des Rates: Er leite die Regierenden und die Vertreter der Staatsgewalt, in China, in den USA und weltweit. Durch die Geistkraft wirkst du in allen: Sie ermuntere und beflügele auch uns, belebe die Erstarrten, ermutige die Mutlosen, stärke die Schwachen und inspiriere die Müden. Dein Geist ist unser Friede: Die Kraft des Geistes stärke die Kräfte des Friedens weltweit, im Osten der Ukraine und vielen anderen Kriegsgebieten, gerade in Afrika und Nahost. Er stütze alle, die Frieden stiften, die Diplomaten und die Versöhnungsbereiten vor Ort, Frauen und Männer im Friedensdienst und Solidaritätsaktionen, die Soldaten in Blauhelm- und Friedensmissionen. Dein Geist führt uns in die Zukunft Segne alle, die mit uns dieses Pfingstfest begehen, unsere Familien und Freunde, alle, die wir wieder sehen und treffen können und er vollende an unseren Verstorbenen, was in der Taufe grundgelegt war. Dass erneuert werde das Antlitz der Erde, erbitten wir und vertrauen auf diese Kraft des Heiligen Geistes, uns vom Vater geschenkt. Ihn loben und preisen wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen

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Tagesimpuls 29.05.2020

Geist der Frömmigkeit LESUNG: PSALM 111,1–9 Halleluja! Dem HERRN will ich danken mit ganzem Herzen * im Kreis der Redlichen, in der Gemeinde. Groß sind die Werke des HERRN, * erforschenswert für alle, die sich an ihnen freuen. Hoheit und Pracht ist sein Walten, * seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer. Ein Gedächtnis seiner Wunder hat er gestiftet, * der HERR ist gnädig und barmherzig. Speise gab er denen, die ihn fürchten, * seines Bundes gedenkt er auf ewig. Die Macht seiner Werke hat er seinem Volk kundgetan, um ihm das Erbe der Völker zu geben. Die Werke seiner Hände sind Treue und Recht, * verlässlich sind alle seine Gebote. Sie stehen fest für immer und ewig, * geschaffen in Treue und Redlichkeit. Erlösung hat er seinem Volk gesandt, / seinen Bund bestimmt für ewige Zeiten. * Heilig und Furcht gebietend ist sein Name. ZUM NACHDENKEN: Die Gabe der Frömmigkeit betont ein Leben nach der Weisung Gottes. Wer fromm ist, preist die Heilstaten Gottes und bittet darum, dass das eigene Herz gütig und gerecht wird, so gerecht, wie Gott selbst an den Menschen handelt. Nicht Macht und Reichtum stehen im Zentrum, sondern die Menschen, die in Not sind. Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen. Und du erneuerst das Antlitz der Erde. Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allezeit seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen

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Tagesimpuls 27.05.2020

Geist der Weisheit 1) Komm, Heilger Geist, der Leben schafft, erfülle uns mit deiner Kraft. Dein Schöpferwort rief uns zum Sein: Nun hauch uns Gottes Odem ein. 2) Komm, Tröster, der die Herzen lenkt, du Beistand, den der Vater schenkt; aus dir strömt Leben, Licht und Glut, gu gibst uns Schwachen Kraft und Mut. 3) Dich sendet Gottes Allmacht aus in Feuer und in Sturmes Braus; du öffnest uns den stummen Mund und machst der Welt die Wahrheit kund. 4) Entflamme Sinne und Gemüt, dass Liebe unser Herz durchglüht und unser schwaches Fleisch und Blut in deiner Kraft das Gute tut. 5) Die Macht des Bösen banne weit, schenk deinen Frieden allezeit. Erhalte uns auf rechter Bahn, dass Unheil uns nicht schaden kann. 6) Lass gläubig uns den Vater sehn, sein Ebenbild, den Sohn, verstehn und dir vertraun, der uns durchdringt und uns das Leben Gottes bringt. 7) Den Vater auf dem ewgen Thron und seinen auferstandnen Sohn, dich, Odem Gottes, Heilger Geist, auf ewig Erd und Himmel preist. (nach „Veni, creator Spiritus“, Hrabanus Maurus +856 zugeschrieben, Übersetzung: Friedrich Dörr 1972, Melodie: Kempten um 1000/Wittenberg 1524/Mainz 1947) LESUNG: WEISHEIT 13,1–5 Ohne Verstand waren von Natur aus alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Aus den sichtbaren Gütern vermochten sie nicht den Seienden zu erkennen. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht, sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft, den Kreis der Gestirne, die gewaltige Flut oder die Welt beherrschenden Himmelsleuchten für Götter. Wenn sie diese, entzückt über ihre Schönheit, schon für Götter hielten, dann hätten sie auch erkennen sollen, wie viel besser ihr Gebieter ist, denn der Urheber der Schönheit hat sie erschaffen. Und wenn sie über ihre Macht und Wirkkraft in Staunen gerieten, dann hätten sie auch erkennen sollen, wie viel mächtiger jener ist, der sie geschaffen hat; denn aus der Größe und Schönheit der Geschöpfe wird in Entsprechung ihr Schöpfer erschaut. ZUM NACHDENKEN: Die Erkenntnis hilft uns dabei, Gott näher zu kommen. Wir können ihn in der Schöpfung entdecken und als Urheber und Vollender der Welt erkennen. Gott kann ich auch im Angesicht eines Menschen erkennen, der sein Abbild ist und dem er seinen Atem – seinen Geist – eingehaucht hat. Die Erkenntnis blickt dabei hinter die Kulissen und begreift in der Schönheit der Schöpfung Gottes Herrlichkeit. VATER UNSER…

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Tagesimpuls 26.05.2020

LESUNG: PSALM 20,7–8 Nun hab ich erkannt: Der HERR schafft Rettung seinem Gesalbten. Er antwortet ihm von seinem heiligen Himmel her mit der rettenden Kraft seiner Rechten. Diese setzen auf Wagen, jene auf Rosse, wir aber bekennen den Namen des HERRN, unsres Gottes. ZUM NACHDENKEN: Immer wieder mischt sich in unseren Glauben auch Zweifel. Manchmal wird er auch durch die Kritik anderer angegriffen bzw. angefragt. Die Gabe der Stärke hilft uns dabei, auf Gott zu vertrauen. Sein Name sichert uns zu: Ich bin da. Stark im Glauben zu sein, bedeutet, dass wir Zuversicht haben, dass der Heilige Geist uns alles geben wird, was wir brauchen, um Gott treu zu sein. Er hilft uns auch dabei, Rede und Antwort zu stehen über die Hoffnung, die uns erfüllt.

Der gütige Gott hat die Jünger durch den Heiligen Geist erleuchtet; er segne uns und schenke uns den Reichtum seiner Gaben. - Amen. Jenes Feuer, das in vielen Zungen auf die Jünger herabkam, reinige unsere Herzen und entzünde in uns die göttliche Liebe. - Amen. Der Heilige Geist, der die vielen Sprachen im Bekenntnis des einen Glaubens geeint hat, festige uns in der Wahrheit und führe uns vom Glauben zum Schauen. - Amen.

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Tagesimpuls 25.05.2020

Die Novene (von lat. noveni „jeweils neun“) ist eine vorwiegend in der katholischen Kirche übliche Gebetsform, bei der bestimmte Gebete an neun aufeinanderfolgenden Tagen verrichtet werden, zur Fürbitte oder um von Gott besondere Gnadengaben zu erflehen. Dabei kann das Gebet an den einzelnen Tagen der Novene täglich gleich sein oder aus einem gleichbleibenden und einem täglich wechselnden Teil bestehen. Solche Novenen sind z. B. zur Vorbereitung des Hochfestes Pfingsten oder auch vor einer wichtigen persönlichen Entscheidung oder vor bedeutenden Lebensereignissen (etwa Weihe) verbreitet. Beim Tode von Klerikern oder Personen des geweihten Lebens wird oft eine Trauernovene gehalten. Darüber hinaus gibt es unter anderem Novenen zur Jungfrau Maria oder anderer Heiliger. Die ursprünglich römisch-katholische Gebetspraxis wird mittlerweile auch in anderen Konfessionen gepflegt. Der Ursprung liegt wohl in der Pfingstnovene, dem neuntägigen Gebet um den Heiligen Geist, wie es die die Jünger Jesu mit Maria nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlssaal praktizierten. Sie geht auf den Pfingstbericht in Apg 1,13–14 zurück, nach dem die ersten Christen nach der Himmelfahrt Christi zurückgezogen im Gebet lebten, bis am Pfingsttag der Heilige Geist über sie kam. Die Pfingstnovene gehörte seit der Barockzeit zur im Volk verbreiteteten Frömmigkeit der Kirche. Papst Leo XIII. ordnete am 09. Mai 1897 an, dass in allen Pfarrkirchen und geeigneten anderen Kirchen und Kapellen eine neuntägige Andacht gehalten werden solle. Durch die vom II. Vatikanischen Konzil initiierte Grundordnung des Kirchenjahres (1969) wurde die Pfingstnovene aufgewertet und ist nun Teil der Liturgie, seitdem gibt es für die Werktage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten eigene für die Hl. Messe und das Stundengebet. Gaben des Geistes Komm mit deiner Gabe der Weisheit. Schenke mir ein hörendes Herz. Hilf mir deine Stimme von den anderen zu unterscheiden. Komm mit deiner Gabe der Einsicht. Hilf mir alles, was ich von dir höre, in meinem Herzen zu bewahren wie Maria. Komm mit deiner Gabe des Rates. Schenke mir die Demut, darauf zu hören. Komm mit einer Stärke. Hilf mir alles, was ich von dir höre, auch wirklich in die Tat umzusetzen. Komm mit deiner Erkenntnis. Enthülle alles, was verschleiert ist, sodass ich Gottes Wirklichkeit und Gegenwart in allem entdecke. Komm mit deiner Gabe der Gottesfurcht. Dir allein will ich gehören. Du schenkst mir die Freiheit, befreist mich von Menschenfurcht. Komm mit deiner Gabe der Frömmigkeit. Sei du die Nummer eins in meinem Leben. Komm Heiliger Geist mit deinen Gaben und lass sie Frucht bringen in meinem Leben. - Amen.

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Tagesimpuls 24.05.2020

Inge Henkel suchte für uns den Tagesimpuls aus. Sie verweist auf das biblische Buch Kohelet. Sie lässt auf diese Weise alle grüßen und wünscht Kraft und Geduld in dieser Zeit. Das Buch Kohelet wurde wie das der Sprüche dem König Salomo zugeschrieben, obgleich es außer dem "Sohn Davids" als Verfasserangabe in 1,1 und verschiedenen Andeutungen keinen Hinweis auf eine solche Autorschaft gibt. Das Buch Kohelet ist die Festrolle für das Laubhüttenfest, in dem die Freude am Leben und an der Tora als rechter Weisung zum Ausdruck kommen. Diese Lebensfreude spricht auch aus wichtigen Passagen des Predigerbuches. Als Entstehungszeit des Buches muss das 4. oder 3. vorchristliche Jahrhundert angenommen werden. Darauf deuten die Sprache, andererseits aber die besondere Thematik hin, die mit der des Hiobbuches vergleichbar ist. Auch hier spiegelt sich die Krise der herkömmlichen Weisheit, deren Sinn nicht mehr einleuchtet. Das Buch lässt sich kaum sinnvoll gliedern, da es aus vielen lose aneinandergereihten Einzelstücken besteht, bei denen Ordnungsprinzipien oder Gedankenfortschritte heute nicht mehr klar erkennbar sind. Erschwerend kommt hinzu, dass oft auch Gegenpositionen zitiert werden, so dass nicht immer klar ist, was des Predigers eigene Meinung ist. Möglicherweise dienten die wiederholten Formeln "alles ist eitel, Haschen nach Wind" der Abtrennung von einzelnen Argumentationsgruppen. Es ist aber wichtig, das Buch ganz gelesen zu haben und zentrale Kapitel erinnern zu können.

1) Worte Kohelets, des Davidsohnes. 2) Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch. 3) Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne? Wechsel, Dauer und vergessen: 4) Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit. 5) Die Sonne, die aufging und wieder unterging, atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht. 6) Er weht nach Süden, dreht nach Norden, dreht, dreht, weht, der Wind. Weil er sich immerzu dreht, kehrt er zurück, der Wind. 7) Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll. Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen, kehren sie zurück, um wieder zu entspringen. 8) Alle Dinge sind rastlos tätig, kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, nie wird ein Ohr vom Hören voll. 9) Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was getan wurde, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. 10) Zwar gibt es bisweilen ein Ding, von dem es heißt: Sieh dir das an, das ist etwas Neues- aber auch das gab es schon in den Zeiten, die vor uns gewesen sind. 11) Nur gibt es keine Erinnerung an die Früheren und auch an die Späteren, die erst kommen werden, auch an sie wird es keine Erinnerung geben bei denen, die noch später kommen werden.

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Tagesimpuls 23.05.2020

Foto von Herrn Erhard Scholl.

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Es stammt aus der „Lebenshalle“ am Gernacher Friedhof. Herzlichen Dank ihm für die Aufmerksamkeit und das Mittun. Er schreibt den Gedanken: Maria ist von Gott geschaffen - die Hände im Hintergrund - und kehrt zu ihm zurück - wie wir alle. Gebet Maria, Weg - und Lebensbegleiterin Geh mit uns, durch diese Corona-Zeit. Zeige uns, was Vertrauen und Liebe bewegen können. Halte uns, wenn wir Angst haben. Umarme uns, wenn wir traurig sind. Sei mit Deiner Weisheit an unserer Seite. Maria in vertrauten Bildern sind wir Dir nahe. Wir nennen Dich unsere Liebe Frau und meinen damit – Du bist eine von uns. Lass uns mit dir den Weg zu ihm gehen. Amen

 

 

 

 

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ERÖFFNUNG Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Christus ist auferstanden. – Er ist wahrhaftig auferstanden! Beim Gebet zu Hause kann zu diesen Worten die Osterkerze entzündet werden.

LIED Christ fuhr gen Himmel. Was sandt er uns hernieder? Er sandte uns den Heilgen Geist zu Trost der armen Christenheit. Kyrieleis. Christ fuhr mit Schallen von seinen Jüngern allen. Er segnet sie mit starker Hand und sandte sie in alle Land. Kyrieleis. Halleluja, Halleluja,Halleluja. Des solln wir alle froh sein; Christ will unser Trost sein. Kyrieleis. [Text: Crailsheim 1480 / J. Leisentritt 1567 | GL 319] GEDANKEN ZUM TAG Auferstehung, Himmelfahrt, Geistsendung – was der kirchliche Kalender an verschiedenen Festen feiert, sind eigentlich Facetten ein und desselben Geschehens. Christus ist auferstanden, aber er kehrt nicht in sein altes Leben zurück, sondern lebt beim

Kraft seines Geistes. Die Tage zwischen dem Himmelfahrtsfest und Pfingsten sind besonders geprägt von der Bitte um den Heiligen Geist. Auch die Texte dieses Sonntags sind davon durchdrungen. Machen wir uns dieses Anliegen im Gebet zu eigen!

GEBET Allmächtiger Gott, wir bekennen, dass unser Erlöser bei dir in deiner Herrhlichkeit ist. Erhöre unser Rufen und lass uns erfahren, dass er alle Tage bis zum Ende der Welt bei uns bleibt, wie er uns verheißen hat. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. [Tagesgebet des 7. Sonntags der Osterzeit] AUS DER APOSTELGESCHICHTE Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird [...], nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. [Apg 1,12–14]

HERR, höre mein Bittgebet, vernimm doch mein Flehen, in deiner Treue antworte mir, in deiner Gerechtigkeit! Lass mich am Morgen deine Huld erfahren, denn auf dich vertraute ich! Lass mich den Weg erkennen, den ich gehen soll, denn zu dir erhob ich meine Seele! Lehre mich zu tun, was dir gefällt, denn du bist mein Gott! Dein guter Geist leite mich auf ebenem Land. [Verse aus Psalm 143]

DIE GABEN DES HEILIGEN GEISTES Der Heilige Geist weckt in uns Menschen vielfältige Fähigkeiten, als Gaben für uns und für andere. Wir werden sie niemals erschöpfend aufzählen können und dürfen uns immer wieder davon überraschen lassen, neue Gaben an uns und anderen zu entdecken. Die kirchliche Tradition stellt sieben Gaben des Heiligen Geistes besonders heraus. Sie können auch uns Anstoß und Richtschnur sein:  Weisheit: Ich bitte um den Beistand des Geistes, damit ich das Wichtige vom Unwichtigen unterscheide...  Einsicht: Ich bitte den Geist, mich zu befreien von allem, was mir den Blick für die Wirklichkeit verstellt...  Rat: Ich bitte den Geist, mir beizustehen bei wichtigen Entscheidungen...  Stärke: Ich bitte den Geist, mich dort zu tragen, wo meine eigene Kraft an Grenzen stößt...  Erkenntnis: Ich bitte den Geist, mir immer mehr von Gott und der Welt verstehen zu helfen...  Frömmigkeit: Ich bitte den Geist, dass er mir helfe, Gott die Ehre zu geben mit Herzen, Mund und Händen...  Gottesfurcht: Ich bitte den Geist, dass er mich davor bewahre, Gott zu verwechseln mit dem Bild, das ich mir von ihm gemacht habe...

BITTE UM DAS KOMMEN DES GEISTES Komm herab, o Heiliger Geist, / der die finstre Nacht zerreißt, / strahle Licht in diese Welt. Komm, der alle Armen liebt, / komm, der gute Gaben gibt, / komm, der jedes Herz erhellt. Höchster Tröster in der Zeit, / Gast, der Herz und Sinn erfreut, / köstlich Labsal in der Not. In der Unrast schenkst du Ruh, / hauchst in Hitze Kühlung zu, / spendest Trost in Leid und Tod. Komm, o du glückselig Licht, / fülle Herz und Angesicht, / dring bis auf der Seele Grund. Ohne dein lebendig Wehn / kann im Menschen nichts bestehn, / kann nichts heil sein noch gesund. Was befleckt ist, wasche rein, / Dürrem gieße Leben ein, / heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart, / löse, was in sich erstarrt, / lenke, was den Weg verfehlt. Gib dem Volk, das dir vertraut, / das auf deine Hilfe baut, / deine Gaben zum Geleit. Lass es in der Zeit bestehn, / deines Heils Vollendung sehn / und der Freuden Ewigkeit. [Text: M. L. Thurmair und M. Jenny | GL 344] GEBET DES HERRN Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

SEGEN Herr, unser Gott, gib mir und deiner ganzen Gemeinde deinen Segen. Sende uns die Kraft des Heiligen Geistes, damit unser geistliches Leben blühe und wachse und die Glut deiner Liebe uns zum rechten Tun stärke. Dazu segne mich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. [Nach dem Messbuch] Zusammengestellt von Pfarrvikar Simon Schrott, Karlstadt Pastoraler Raum Karlstadt-Arnstein-Zellingen Bild: Renovabis, in: Pfarrbriefservice.de

ZEIT für DICH und GOTT am 7. Sonntag der Osterzeit

eine EINLADUNG

Ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll... Aus dem Johannesevangelium

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Tagesimpuls 21.05.2020

Die Volksfrömmigkeit (vor allem in Italien) sieht in der Heiligen Rita von Cascia eine Helferin in aussichtslosen Fällen“. Dieses Gebet zeugt davon. Gebet zur Hl. Rita von Cascia Heilige Rita, du wirst die "Helferin in aussichtslosen Anliegen" genannt. Ich bitte dich, hilf auch mir in meinem großen Leid; deiner Fürbitte empfehle ich es voller Vertrauen. (Hier trage der Heiligen dein Anliegen vor). Erflehe mir (oder ihm/ihr) von Gott Mut und Glauben, um mein (das) Kreuz in Geduld und Demut zu tragen. Gib meinem Herzen Ruhe und Frieden inmitten der Sorgen, in denen ich lebe. Schenke mir Gnade, Kraft und zuversichtliche Hoffnung auf deine Hilfe. Dankbar werde ich dann deinen Namen den Menschen verkünden.Von deinem Beispiel lernen wir jene Liebe, die hier auf Erden nicht ohne Dornen bleibt; denn Gott selbst schenkte dir den sichtbaren Dorn seiner Liebe, weil du ihm mit allen Kräften deines Herzens im Leid und in der Liebe nachfolgen wolltest. Mit deiner Hilfe will ich in diesem Lichte des Glaubens stehen und nicht mehr mir selber leben, sondern einzig und allein zur Erfüllung des Willens Gottes bereit sein. Amen.

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