PG St. Raphael

Tagesimpuls 25.05.2020

Die Novene (von lat. noveni „jeweils neun“) ist eine vorwiegend in der katholischen Kirche übliche Gebetsform, bei der bestimmte Gebete an neun aufeinanderfolgenden Tagen verrichtet werden, zur Fürbitte oder um von Gott besondere Gnadengaben zu erflehen. Dabei kann das Gebet an den einzelnen Tagen der Novene täglich gleich sein oder aus einem gleichbleibenden und einem täglich wechselnden Teil bestehen. Solche Novenen sind z. B. zur Vorbereitung des Hochfestes Pfingsten oder auch vor einer wichtigen persönlichen Entscheidung oder vor bedeutenden Lebensereignissen (etwa Weihe) verbreitet. Beim Tode von Klerikern oder Personen des geweihten Lebens wird oft eine Trauernovene gehalten. Darüber hinaus gibt es unter anderem Novenen zur Jungfrau Maria oder anderer Heiliger. Die ursprünglich römisch-katholische Gebetspraxis wird mittlerweile auch in anderen Konfessionen gepflegt. Der Ursprung liegt wohl in der Pfingstnovene, dem neuntägigen Gebet um den Heiligen Geist, wie es die die Jünger Jesu mit Maria nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlssaal praktizierten. Sie geht auf den Pfingstbericht in Apg 1,13–14 zurück, nach dem die ersten Christen nach der Himmelfahrt Christi zurückgezogen im Gebet lebten, bis am Pfingsttag der Heilige Geist über sie kam. Die Pfingstnovene gehörte seit der Barockzeit zur im Volk verbreiteteten Frömmigkeit der Kirche. Papst Leo XIII. ordnete am 09. Mai 1897 an, dass in allen Pfarrkirchen und geeigneten anderen Kirchen und Kapellen eine neuntägige Andacht gehalten werden solle. Durch die vom II. Vatikanischen Konzil initiierte Grundordnung des Kirchenjahres (1969) wurde die Pfingstnovene aufgewertet und ist nun Teil der Liturgie, seitdem gibt es für die Werktage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten eigene für die Hl. Messe und das Stundengebet. Gaben des Geistes Komm mit deiner Gabe der Weisheit. Schenke mir ein hörendes Herz. Hilf mir deine Stimme von den anderen zu unterscheiden. Komm mit deiner Gabe der Einsicht. Hilf mir alles, was ich von dir höre, in meinem Herzen zu bewahren wie Maria. Komm mit deiner Gabe des Rates. Schenke mir die Demut, darauf zu hören. Komm mit einer Stärke. Hilf mir alles, was ich von dir höre, auch wirklich in die Tat umzusetzen. Komm mit deiner Erkenntnis. Enthülle alles, was verschleiert ist, sodass ich Gottes Wirklichkeit und Gegenwart in allem entdecke. Komm mit deiner Gabe der Gottesfurcht. Dir allein will ich gehören. Du schenkst mir die Freiheit, befreist mich von Menschenfurcht. Komm mit deiner Gabe der Frömmigkeit. Sei du die Nummer eins in meinem Leben. Komm Heiliger Geist mit deinen Gaben und lass sie Frucht bringen in meinem Leben. - Amen.

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Tagesimpuls 24.05.2020

Inge Henkel suchte für uns den Tagesimpuls aus. Sie verweist auf das biblische Buch Kohelet. Sie lässt auf diese Weise alle grüßen und wünscht Kraft und Geduld in dieser Zeit. Das Buch Kohelet wurde wie das der Sprüche dem König Salomo zugeschrieben, obgleich es außer dem "Sohn Davids" als Verfasserangabe in 1,1 und verschiedenen Andeutungen keinen Hinweis auf eine solche Autorschaft gibt. Das Buch Kohelet ist die Festrolle für das Laubhüttenfest, in dem die Freude am Leben und an der Tora als rechter Weisung zum Ausdruck kommen. Diese Lebensfreude spricht auch aus wichtigen Passagen des Predigerbuches. Als Entstehungszeit des Buches muss das 4. oder 3. vorchristliche Jahrhundert angenommen werden. Darauf deuten die Sprache, andererseits aber die besondere Thematik hin, die mit der des Hiobbuches vergleichbar ist. Auch hier spiegelt sich die Krise der herkömmlichen Weisheit, deren Sinn nicht mehr einleuchtet. Das Buch lässt sich kaum sinnvoll gliedern, da es aus vielen lose aneinandergereihten Einzelstücken besteht, bei denen Ordnungsprinzipien oder Gedankenfortschritte heute nicht mehr klar erkennbar sind. Erschwerend kommt hinzu, dass oft auch Gegenpositionen zitiert werden, so dass nicht immer klar ist, was des Predigers eigene Meinung ist. Möglicherweise dienten die wiederholten Formeln "alles ist eitel, Haschen nach Wind" der Abtrennung von einzelnen Argumentationsgruppen. Es ist aber wichtig, das Buch ganz gelesen zu haben und zentrale Kapitel erinnern zu können.

1) Worte Kohelets, des Davidsohnes. 2) Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch. 3) Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne? Wechsel, Dauer und vergessen: 4) Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit. 5) Die Sonne, die aufging und wieder unterging, atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht. 6) Er weht nach Süden, dreht nach Norden, dreht, dreht, weht, der Wind. Weil er sich immerzu dreht, kehrt er zurück, der Wind. 7) Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll. Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen, kehren sie zurück, um wieder zu entspringen. 8) Alle Dinge sind rastlos tätig, kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, nie wird ein Ohr vom Hören voll. 9) Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was getan wurde, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. 10) Zwar gibt es bisweilen ein Ding, von dem es heißt: Sieh dir das an, das ist etwas Neues- aber auch das gab es schon in den Zeiten, die vor uns gewesen sind. 11) Nur gibt es keine Erinnerung an die Früheren und auch an die Späteren, die erst kommen werden, auch an sie wird es keine Erinnerung geben bei denen, die noch später kommen werden.

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Tagesimpuls 23.05.2020

Foto von Herrn Erhard Scholl.

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Es stammt aus der „Lebenshalle“ am Gernacher Friedhof. Herzlichen Dank ihm für die Aufmerksamkeit und das Mittun. Er schreibt den Gedanken: Maria ist von Gott geschaffen - die Hände im Hintergrund - und kehrt zu ihm zurück - wie wir alle. Gebet Maria, Weg - und Lebensbegleiterin Geh mit uns, durch diese Corona-Zeit. Zeige uns, was Vertrauen und Liebe bewegen können. Halte uns, wenn wir Angst haben. Umarme uns, wenn wir traurig sind. Sei mit Deiner Weisheit an unserer Seite. Maria in vertrauten Bildern sind wir Dir nahe. Wir nennen Dich unsere Liebe Frau und meinen damit – Du bist eine von uns. Lass uns mit dir den Weg zu ihm gehen. Amen

 

 

 

 

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ERÖFFNUNG Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Christus ist auferstanden. – Er ist wahrhaftig auferstanden! Beim Gebet zu Hause kann zu diesen Worten die Osterkerze entzündet werden.

LIED Christ fuhr gen Himmel. Was sandt er uns hernieder? Er sandte uns den Heilgen Geist zu Trost der armen Christenheit. Kyrieleis. Christ fuhr mit Schallen von seinen Jüngern allen. Er segnet sie mit starker Hand und sandte sie in alle Land. Kyrieleis. Halleluja, Halleluja,Halleluja. Des solln wir alle froh sein; Christ will unser Trost sein. Kyrieleis. [Text: Crailsheim 1480 / J. Leisentritt 1567 | GL 319] GEDANKEN ZUM TAG Auferstehung, Himmelfahrt, Geistsendung – was der kirchliche Kalender an verschiedenen Festen feiert, sind eigentlich Facetten ein und desselben Geschehens. Christus ist auferstanden, aber er kehrt nicht in sein altes Leben zurück, sondern lebt beim

Kraft seines Geistes. Die Tage zwischen dem Himmelfahrtsfest und Pfingsten sind besonders geprägt von der Bitte um den Heiligen Geist. Auch die Texte dieses Sonntags sind davon durchdrungen. Machen wir uns dieses Anliegen im Gebet zu eigen!

GEBET Allmächtiger Gott, wir bekennen, dass unser Erlöser bei dir in deiner Herrhlichkeit ist. Erhöre unser Rufen und lass uns erfahren, dass er alle Tage bis zum Ende der Welt bei uns bleibt, wie er uns verheißen hat. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. [Tagesgebet des 7. Sonntags der Osterzeit] AUS DER APOSTELGESCHICHTE Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird [...], nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. [Apg 1,12–14]

HERR, höre mein Bittgebet, vernimm doch mein Flehen, in deiner Treue antworte mir, in deiner Gerechtigkeit! Lass mich am Morgen deine Huld erfahren, denn auf dich vertraute ich! Lass mich den Weg erkennen, den ich gehen soll, denn zu dir erhob ich meine Seele! Lehre mich zu tun, was dir gefällt, denn du bist mein Gott! Dein guter Geist leite mich auf ebenem Land. [Verse aus Psalm 143]

DIE GABEN DES HEILIGEN GEISTES Der Heilige Geist weckt in uns Menschen vielfältige Fähigkeiten, als Gaben für uns und für andere. Wir werden sie niemals erschöpfend aufzählen können und dürfen uns immer wieder davon überraschen lassen, neue Gaben an uns und anderen zu entdecken. Die kirchliche Tradition stellt sieben Gaben des Heiligen Geistes besonders heraus. Sie können auch uns Anstoß und Richtschnur sein:  Weisheit: Ich bitte um den Beistand des Geistes, damit ich das Wichtige vom Unwichtigen unterscheide...  Einsicht: Ich bitte den Geist, mich zu befreien von allem, was mir den Blick für die Wirklichkeit verstellt...  Rat: Ich bitte den Geist, mir beizustehen bei wichtigen Entscheidungen...  Stärke: Ich bitte den Geist, mich dort zu tragen, wo meine eigene Kraft an Grenzen stößt...  Erkenntnis: Ich bitte den Geist, mir immer mehr von Gott und der Welt verstehen zu helfen...  Frömmigkeit: Ich bitte den Geist, dass er mir helfe, Gott die Ehre zu geben mit Herzen, Mund und Händen...  Gottesfurcht: Ich bitte den Geist, dass er mich davor bewahre, Gott zu verwechseln mit dem Bild, das ich mir von ihm gemacht habe...

BITTE UM DAS KOMMEN DES GEISTES Komm herab, o Heiliger Geist, / der die finstre Nacht zerreißt, / strahle Licht in diese Welt. Komm, der alle Armen liebt, / komm, der gute Gaben gibt, / komm, der jedes Herz erhellt. Höchster Tröster in der Zeit, / Gast, der Herz und Sinn erfreut, / köstlich Labsal in der Not. In der Unrast schenkst du Ruh, / hauchst in Hitze Kühlung zu, / spendest Trost in Leid und Tod. Komm, o du glückselig Licht, / fülle Herz und Angesicht, / dring bis auf der Seele Grund. Ohne dein lebendig Wehn / kann im Menschen nichts bestehn, / kann nichts heil sein noch gesund. Was befleckt ist, wasche rein, / Dürrem gieße Leben ein, / heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart, / löse, was in sich erstarrt, / lenke, was den Weg verfehlt. Gib dem Volk, das dir vertraut, / das auf deine Hilfe baut, / deine Gaben zum Geleit. Lass es in der Zeit bestehn, / deines Heils Vollendung sehn / und der Freuden Ewigkeit. [Text: M. L. Thurmair und M. Jenny | GL 344] GEBET DES HERRN Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

SEGEN Herr, unser Gott, gib mir und deiner ganzen Gemeinde deinen Segen. Sende uns die Kraft des Heiligen Geistes, damit unser geistliches Leben blühe und wachse und die Glut deiner Liebe uns zum rechten Tun stärke. Dazu segne mich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. [Nach dem Messbuch] Zusammengestellt von Pfarrvikar Simon Schrott, Karlstadt Pastoraler Raum Karlstadt-Arnstein-Zellingen Bild: Renovabis, in: Pfarrbriefservice.de

ZEIT für DICH und GOTT am 7. Sonntag der Osterzeit

eine EINLADUNG

Ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll... Aus dem Johannesevangelium

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Tagesimpuls 21.05.2020

Die Volksfrömmigkeit (vor allem in Italien) sieht in der Heiligen Rita von Cascia eine Helferin in aussichtslosen Fällen“. Dieses Gebet zeugt davon. Gebet zur Hl. Rita von Cascia Heilige Rita, du wirst die "Helferin in aussichtslosen Anliegen" genannt. Ich bitte dich, hilf auch mir in meinem großen Leid; deiner Fürbitte empfehle ich es voller Vertrauen. (Hier trage der Heiligen dein Anliegen vor). Erflehe mir (oder ihm/ihr) von Gott Mut und Glauben, um mein (das) Kreuz in Geduld und Demut zu tragen. Gib meinem Herzen Ruhe und Frieden inmitten der Sorgen, in denen ich lebe. Schenke mir Gnade, Kraft und zuversichtliche Hoffnung auf deine Hilfe. Dankbar werde ich dann deinen Namen den Menschen verkünden.Von deinem Beispiel lernen wir jene Liebe, die hier auf Erden nicht ohne Dornen bleibt; denn Gott selbst schenkte dir den sichtbaren Dorn seiner Liebe, weil du ihm mit allen Kräften deines Herzens im Leid und in der Liebe nachfolgen wolltest. Mit deiner Hilfe will ich in diesem Lichte des Glaubens stehen und nicht mehr mir selber leben, sondern einzig und allein zur Erfüllung des Willens Gottes bereit sein. Amen.

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Tagesimpuls 20.05.2020 

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Tagesimpuls 19.05.2020

Für diesen Gottesdienst ist es sinnvoll, eine Bibel bereit zu legen und auch die Schrifttexte aus der Bibel zu lesen. Die Osterkerze brennt schon von Beginn an. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Der Himmel steht offen - seit Weihnachten, als Christus auf die Erde kam. Der Himmel steht offen - seit seiner Himmelfahrt. Der Weg zum Himmel ist keine Einbahnstraße. Er steht offen von Gott her und er steht offen für uns. Gehen wir auf diesem Weg! Lied Ihr Christen, hoch erfreuet euch! / Der Herr fährt auf zu seinem Reich. / Er triumphiert, lobsinget ihn, / lobsinget ihm mit lauter Stimm! Sein Werk auf Erden ist vollbracht, / zerstört hat er des Todes Macht. / Er hat die Welt mit Gott versöhnt / und Gott hat ihn mit Ehr gekrönt. Die Engel mit Erstaunen sehn, / was Wunder mit der Welt geschehn. / Sie lag im Tod nun ist sie frei: / Durch Christi Sieg sie wurde neu. Er ward gehorsam bis zum Tod, / erhöht hat ihn der große Gott. / Ihm ward zuteil ein Name hehr; / es ruft das All: Du bist der Herr. Beschirmer deiner Christenheit / bist du, Herr Christ, in Ewigkeit. / Dir, unserm Haupte, jubeln wir, / Mittler beim Vater für und für! (Johann Samuel Dittrich 1765, Speyer 1941 - GL 339)

Gebet Allmächtiger, ewiger Gott, erfülle uns mit Freude und Dankbarkeit, denn in der Himmelfahrt deines Sohnes hast du den Menschen erhöht. Schenke uns das feste Vertrauen, dass auch wir zu der Herrlichkeit berufen sind, in die Christus uns vorausgegangen ist, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen. Worte aus der Schrift Aus der Apostelgeschichte Beim gemeinsamen Mahl gebot Jesus ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt! Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden. Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her? Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde. Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, siehe, da standen zwei Männer in weißen

Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Ga-liläa, was steht ihr da und schaut zum Him-mel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen. Dann kehrten sie von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. (Apg 1,4-12) Halleluja! Halleluja! Halleluja! Aus dem Matthäus-Evangelium Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Mt 28,16-20) Impuls und Verehrung des Wortes Gottes Christus fährt in den Himmel auf… ...doch er bleibt bei uns bis zum Ende der Welt ...in den Menschen, die meiner Hilfe bedürfen ...in den Menschen, die mir zum Leben helfen ...in allem, was mir Freude und Glück, Hoffnung und Zuversicht schenkt ... in allem, wo ich anderen zum Leben in Fülle verhelfen kann ...in allem, was sein Geist in dieser Welt wirkt ...in den Sakramenten der Kirche, besonders der Eucharistie ...in seinem Wort das lebendig ist und lebendig macht An dieser Stelle kann die geöffnete Bibel erhoben werden. Herr Jesus Christus, du ewiges Wort des Vaters, du bist und bleibst gegenwärtig in den Worten der Heiligen Schrift, die mir Trost und Hoffnung schenken, meinen Glauben stärken und mich zu Taten der Liebe anleiten. Sei gelobt und gepriesen in Ewigkeit. Amen. Nun wird die Bibel vor der Osterkerze niedergelegt. Lobpreis auf Gottes Wort Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht; / es hat Hoffnung und Zukunft gebracht; / es gibt Trost, es gibt halt in Bedrängnis Not und Ängsten, / ist wie ein Stern in der Dunkelheit. (Hans-Hermann Bittger - GL 450) Bitten um den Heiligen Geist Herr Jesus Christus, du hast uns deinen Heiligen Geist versprochen, deshalb bitten wir dich: • Sende den Geist des Rates, dass ich die Welt und das Leben mehr und mehr verstehe.

  • Sende den Geist der Einsicht und der Erkenntnis, dass ich erkenne, was gut und richtig ist. • Sende den Geist der Wahrheit und der Stärke, dass ich tue, was nötig ist. • Sende den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht, dass ich Gott über allem nicht vergesse. • Sende den Geist des Lebens und der Liebe, dass du auch durch mich in dieser Welt gegenwärtig sein kannst. • Sende den Geist des Gebetes, dass ich in rechter Weise beten kann. Gebet des Herrn und Abschluss So will ich im Geist Christi beten, wie Jesus mich zu beten gelehrt hat: Vater unser im Himmel... Denn dein ist das Reich... Gott, unser Vater, dein Sohn Jesus ist zu dir zurückgekehrt, um uns einen Platz bei dir zu bereiten. Lass uns erfahren, dass er dennoch bei uns bleibt und uns begleitet. Sende deinen Geist aus, dass die Welt und das Leben neu werden. So segne, behüte und begleite mich und alle, die ich dir anempfehle! Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Pfarrer Simon Mayer, Karlstadt Pastoraler Raum Karlstadt-Arnstein-Zellingen Text auf der Titelseite: Gisela Baltes, www.impulstexte.de, in: Pfarrbriefservice.de

ZEIT für DICH und GOTT an Christi Himmelfahrt eine EINLADUNG

Wir suchen dich, Jesus, hoch oben über allem Irdischen, über unserem Alltag mit seinen Nebensächlichkeiten, dem täglichen Allerlei, hoch oben über unseren Ängsten und Sorgen, über unserer Vergänglichkeit. „Ich bin bei euch alle Tage“, hast du uns versprochen. Bei uns, also mitten unter uns in unserer Welt, in unserem Alltag mit seinen Sorgen und Nöten, in unseren Familien, auf den Straßen, mitten in unserer Gegenwart. Warum übersehen wir dich nur immer wieder? Vielleicht brauchen wir einen Engel, der uns den Kopf zurechtrückt und mahnt: „Was steht ihr da und schaut zum Himmel…“

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Tagesimpuls 18.05.20

Bittgebet/Bitttage Das Gebet der Christen lehnt sich in seiner Struktur seit alter Zeit an die Tradition des Judentums an: Lobpreis und Bitte. Aus der Erfahrung des Heils, das Gott in vergangenen Tagen für sein Volk gewirkt hat und für das er zu preisen ist, erwächst die Bitte um das heilbringende Weiterwirken in der Gegenwart. Auf die Bitte der Apostel hin "Lehre uns beten!" formuliert Jesus das Vaterunser (Lk 11,1-4). In diesem Herrengebet ist die Bitte für das notwendige Auskommen aller - "unser tägliches Brot gib uns heute" - ausgesprochen. Damit wird aufgezeigt, dass echtes christliches Beten von selbst zur Für-Bitte wird. Der Mensch kann sich nur im Für- und Miteinander verwirklichen. Der Christ bringt mit seinem Gebet das Fürund Miteinander in die Dimension Gottes hinein. Seine Erfahrungen im Umgang mit der Schöpfung werden vor Gott ausgesprochen. Zu seinem Erfahrungsbereich der Schöpfung gehören Pflanzen, Tiere und hauptsächlich der Mensch in seinen verschiedenen Tätigkeiten. Die Erfahrung der Unvollkommenheit und Schwachheit führt den Glaubenden hin zum Schöpfer aller Dinge. Nöte des gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Bereichs werden zur Sprache gebracht und Deutungen im Licht des Glaubens, besonders aus der Erfahrung von Tod und Auferstehung Jesu, versucht. Wer sich dem Geist Gottes öffnet, dem werden entscheidende Perspektiven klar und deutlich, und er erhält die Befähigung, im Namen Christi richtig zu bitten. Die Tradition der Bitttage und Bittprozessionen reicht bis in das 4. Jahrhundert zurück. Die Kalenderreform vom 21. März 1969 hat an den Bitttagen vor Christi Himmelfahrt festgehalten. Die Bittprozession am Fest des hl. Markus (25. April) wurde nicht mehr berücksichtigt, da sie in einem rein lokalen Brauch der stadtrömischen Kirche ihren Ursprung hat. Dennoch wird an diesem Brauch in manchen Gebieten festgehalten. Die Bitttage vor dem Fest Christi Himmelfahrt gehen auf eine Anordnung des Bischofs Mamertus von Lyon im Jahr 469 zurück, wegen Erdbeben und Missernten an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt mit Fasten verbundene Bußprozessionen zu halten. Um 800 wurden diese drei Bitttage auch von Rom eingeführt, allerdings ohne das vorgeschriebene Fasten. "An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen; auch eignen sich die Tage für den öffentlichen Dank." Der Christ vertraut in frohen und schweren Stunden Gott, von dem der Mensch letztlich abhängig bleibt. Im Gebet trägt er ihm seine eigenen Sorgen und die Not und Angst der ganzen Menschheit vor. Die aktuellen und bedrängenden Sorgen und Befürchtungen der heutigen Zeit sollen angesprochen und vor Gott ausgesprochen werden. Dabei werden wir uns aber bewusst bleiben, dass Gott das Leid und alle Unbegreiflichkeiten nicht aus der Welt nimmt und die Probleme nicht für uns löst, aber denen, die ihn lieben und ehren, alles zum Guten führt. Bittgebet und -prozession entheben den Christen nicht der Verantwortung, bei der Lösung anstehender Probleme der Menschheit mitzuwirken. Die echte christliche Motivation zu solchem Tun wird in folgenden Worten angegeben: "Bete so, dass du unter der Bitte um die Gabe von oben dich immer mehr selbst zur Opfergabe nach oben machst. Bete so, dass dein anhaltendes Bittgebet als Bewährung erscheint für deinen Glauben an das Licht Gottes in der Finsternis der Welt, für deine Hoffnung auf Leben in diesem beständigen Sterben, für deine Treue der Liebe, die liebt ohne Lohn. Wir sind unterwegs, Wanderer zwischen zwei Welten. Weil wir noch auf Erden wandeln lasst uns bitten um das, was wir auf dieser Erde brauchen. Da wir aber Pilger der Ewigkeit auf dieser Erde sind, lasst uns nicht vergessen, dass wir nicht so erhört werden wollen, als ob wir hier eine bleibende Stätte hätten, als ob wir nicht wüssten, dass wir durch Untergang und Tod eingehen müssen in das Leben, das in allen Bitten allein das Ziel des Lebens und Betens ist. Solange die Hände gefaltet bleiben, gefaltet bleiben auch im entsetzlichen Untergang, so lange umgibt uns die Huld und das Leben Gottes, und alle Abstürze in das Entsetzen und in den Tod sind nur ein Fallen in die Abgründe der ewigen Liebe" (Karl Rahner).

Mein Auftrag Gott, mein Vater, wie sehr liebe ich DICH, wie nahe bin ich DIR, wie sehr verehre ich DICH und vertraue DIR. Lass meine Liebe zu den Menschen wachsen, lass mich gütig werden und duldsam, lass mich DEINE Liebe ausstrahlen, DEINE Worte verkünden, DEINEN Frieden ausbreiten und gegen die tötende Gleichgültigkeit ankämpfen. Gott, mein guter Vater, gib mir DEINEN Segen, setze mich als DEIN Werkzeug ein, lass mich DEINE Quelle sein, die die trockenen Felder bewässert. Lass mich DEIN Motor der Liebe sein, unerkannt, unbeachtet, aber segenbringend. (Sylke-Maria Pohl)

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Tagesimpuls 17.05.2020

Im Wort der Hoffnung - Maria LIED: Maria Maienkönigin (Gotteslob Nr. 876) EINFÜHRUNG „Hoffnungsworte - Hoffnungswege - Hoffnungstaten“. Neben Glaube und Liebe gehört die Hoffnung zu den drei christlichen Tugenden. Sie ist sozusagen die kleine Schwester zwischen Glaube und Liebe. Ohne Hoffnung wäre unser Leben trost- und aussichtslos. Hoffnung ist wie ein Seil, das dem Bergsteiger Halt gibt. Hoffnung ist wie ein Rettungsring, den der Ertrinkende ergreift. Hoffnung ist wie ein Licht in dunkler Nacht, das dem Wanderer das Ziel zeigt. Hoffnung ist wie ein Stern am Himmel, der dem Schiffer Orientierung gibt. Hoffnung ist wie ein Schluck Wasser, das in der Wüste vor dem Verdursten bewahrt. Ohne Hoffnung wäre das Leben nicht auszuhalten. Wir Menschen brauchen eine Hoffnung, die uns trägt. So verschieden die Menschen sind, so vielfältig sind auch ihre Hoffnungen: Eltern hoffen auf die Geburt eines gesunden Kindes und auf eine gute Zukunft für ihr Kind. Schüler hoffen auf eine gute Note im Zeugnis. Arbeitslose hoffen auf Erfolg bei ihrer Bewerbung. Menschen im Flugzeug hoffen auf eine gute Landung. Kranke hoffen auf Gesundheit. Und wir? Ältere Menschen - worauf hoffen sie? Jüngere? Familien? Wo finden wir Worte der Hoffnung? Wer geht mit uns Wege der Hoffnung?Wo sehen wir Taten der Hoffnung? Gläubige Menschen finden den tiefsten Grund für ihre Hoffnung in Gott, der uns in Jesus Christus ein Hoffnungszeichen geschenkt hat. LIED: Meine Hoffnung und meine Freude (Gotteslob Nr. 365) Wo finden wir Worte der Hoffnung? Wer in der Bibel liest, entdeckt viele Worte, die Hoffnung wecken. Wir wollen heute auf Maria schauen. Wir werden sehen, wie Worte der Hoffnung ihr Leben prägen und verändern. Verkündigung Beim Evangelisten Lukas lesen wir: Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel. Das erste Hoffnungswort, das Maria vernimmt, lautet: „Fürchte dich nicht!“ Wenn Gott mit einem Menschen in Beziehung tritt und ihn ruft, dann besteht kein Grund, sich zu fürchten. Gott ist ein menschenfreundlicher Gott. Er begegnet jedem, den er ruft, mit Wohlwollen. Deshalb wird Maria gesagt: „Du hast Gnade gefunden“. „Gnade“ meint die unverdiente Liebe, die Gott einem Menschen schenkt. Maria ist umfangen und getragen von der Liebe Gottes. Sie, die „Gnadenvolle“, wird erwählt, Mutter Jesu zu werden: „Du wirst ein Kind empfangen“ Wenn früher eine Frau schwanger war, sagte man über sie : „Sie ist in Hoffnung“. Maria trägt die Hoffnung in sich: Jesus, den Gottes- und Menschensohn, in dem Gott uns nahe kommt, um Freud und Leid mit uns Menschen zu teilen. Deshalb dürfen wir zurecht über Maria sagen: Sie ist die „Mutter der guten Hoffnung“. Maria verschließt sich nicht vor Gott. Sie sagt Ja zu dem Plan, den Gott mit ihr vorhat: „Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ Ihr Ja ist eines der großen Hoffnungsworte, die sie spricht. Es öffnet dem Himmel die Tür in unsere Welt. So wird Maria zur „Pforte des Himmels“, durch die Gott in unsere Welt eintritt. Ohne dieses Ja Marias wären wir hoffnungslos geblieben. Wird Gott auch mit unserem Ja rechnen können, wenn er uns braucht, um seine Liebe in der Welt zu verbreiten? Werden andere Menschen Hoffnung schöpfen können, wenn sie uns begegnen? Werden Sie von uns Hoffnungsworte hören können? ― (Stille zur Besinnung) LIED: Ein Bote kommt, der Heil verheißt (Gotteslob Nr. 528) Gebet V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie Ja sagt zum Willen Gottes A: Du unsere Hoffnung, sei gegrüßt. V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie ihrer Verwandten Elisabeth zu Hilfe kommt V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie Jesus geboren hat, unsere einzige Hoffnung V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie Gott die Tür geöffnet hat in unsere Welt V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie zur Pforte des Himmels geworden ist V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil mit Josef solange nach Jesus sucht, bis sie ihn findet V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie sich in Kana einfühlsam zeigt für die Nöte des Hochzeitspaares V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie den guten Rat gibt: „Was Jesus euch sagt, das tut!“ V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie bei ihrem sterbenden Sohn unter dem Kreuz ausharrt V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie nach Pfingsten im Gebet die Gemeinschaft der Jünger sucht V: Maria ist für uns ein Zeichen der Hoffnung, weil sie von ihrem Sohn in den Himmel aufgenommen ist LIED: Gegrüßet seist du, Königin (Gotteslob 536) Gebet „Jungfrau, Mutter Gottes mein“ Jungfrau, Mutter Gottes mein, Lass mich ganz dein Eigen sein. Dein im Leben, dein im Tod, Dein in Unglück, Angst und Not, Dein in Kreuz und bittrem Leid, Dein für Zeit und Ewigkeit. Jungfrau, Mutter Gottes mein, Lass mich ganz dein Eigen sein. Mutter, auf dich hoff und baue ich, Mutter, zu dir ruf und seufze ich. Mutter, du Gütigste, steh mir bei Mutter, du Mächtigste, Schutz mir leih. O Mutter, so komm, hilf beten mir! O Mutter, so komm, hilf streiten mir! O Mutter, so komm, hilf leiden mir! O Mutter, so komm, und bleib bei mir! Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste! Du willst mir ja helfen, o Gütigste! Du musst mir nun helfen, o Treueste! Du wirst mir auch helfen, Barmherzigste! O Mutter der Gnade, der Christen Hort, Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port, Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier, Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier. Wer hat je umsonst deine Hilf angefleht? Wann hast du vergessen ein kindlich Gebet? Drum ruf ich beharrlich in Kreuz und in Leid: Maria hilft immer, sie hilft jederzeit. Ich ruf voll Vertrauen in Leiden und Tod: Maria hilft immer, in jeglicher Not. So glaub ich und lebe und sterbe darauf, Maria hilft mir in den Himmel hinauf. Vater unser - Gegrüßet seist du, Maria LIED: Stern auf diesem Lebensmeere (Gotteslob Nr. 871)

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17.05.2020_Tagesnachrichten.pdf

 

Tagesimpuls 16.05.2020

WIND KANNST DU NICHT SEHEN 1. Wind kannst du nicht sehen, ihn spürt nur das Ohr flüstern oder brausen wie ein mächtger Chor. 2. Geist kannst du nicht sehen; doch hör, wie er spricht tief im Herzen Worte voller Trost und Licht. 3. Wind kannst du nicht sehen, aber, was er tut: Felder wogen, Wellen wandern in der Flut. 4. Geist kannst du nicht sehen, doch, wo er will sein, weicht die Angst und strömt die Freude mächtig ein. 5. Hergesandt aus Welten, die noch niemand sah, kommt der Geist zu uns, und Gott ist selber da. Text: Markus Jenny (1983) 1991 nach dem schwedischen "Vinden ser vi inte" von Anders Frostenson 1958/73. In: EG 568.

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