PG St. Raphael

Stand:19.10.2021

Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

die bayerische Staatsregierung hat die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erneut geändert. Die wichtigsten Punkte sind:

3G für Veranstaltungen
Bei allen Veranstaltungen einschließlich der Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen, für die bisher bereits 3G galt, gilt 3G ab 19. Oktober 2021 auch für all jene hauptberuflich oder ehrenamtlich tätigen Personen, welche bei der Durchführung der Veranstaltung persönlichen Kontakt zu den Veranstaltungsteilnehmern haben. Beispiele aus dem kirchlichen Bereich wären Seelsorgerinnen und Seelsorger bei einem Elternabend oder einer Katechese, Referentinnen und Referenten bei Bildungsveranstaltungen, Leiterinnen und Leiter von Gruppenstunden oder Treffen von Vereinigungen usw., aber auch Kommunionhelfer oder Ordner bei einem nach 3G-Regeln gefeierten Gottesdienst. Dabei genügt für nicht geimpfte und genesene Personen, sofern sie mehrmals pro Woche an der Durchführung einer Veranstaltung nach den 3G-Regeln beteiligt sind, zwei Mal pro Woche ein Test. Die Veranstalter müssen dabei die eigenen Testnachweise zwei Wochen aufbewahren und sich die Impfnachweise, Genesennachweise oder Testergebnisse der eingesetzten Beschäftigten oder ehrenamtlich Tätigen mit Kundenkontakt vorzeigen lassen.

Erhebung von Kontaktdaten
Eine Erhebung von Kontaktdaten ist ab 15. Oktober 2021 nur noch erforderlich bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen und bei Beherbergung in Gemeinschaftsunterkünften (Zimmer oder Schlafsaal für mehrere Personen aus verschiedenen Haushalten), außerdem bei körpernahen Dienstleistungen, in der Disko und in einigen weiteren Sonderfällen.

Maskenpflicht in der Schule
In der Schule darf weiterhin im Unterricht, bei Schulveranstaltungen oder in der Mittagsbetreuung am Platz die Maske abgelegt werden. Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klassen dürfen statt einer medizinischen Maske auch eine Stoffmaske tragen. Auch dies gilt ab 15. Oktober.
Wie immer gilt: Rechtlich verbindlich sind nur die staatlichen Normen selbst.


 

Allgemeine Rahmenbedingungen für die Feier öffentlicher Gottesdienste 19.10.21)

  1. 1 Gottesdienste nach der 3G-Rege


Beschränkt sich die Teilnahme am Gottesdienst allein auf Personen, die entweder vollständig geimpft, genesen oder entsprechend den Vorgaben getestet sind, entfallen die bisherigen Abstandregeln. Allerdings besteht in diesen Gottesdiensten weiterhin Maskenpflicht auch am Platz. Durch strikte Eingangskontrollen werden die Nachweise für Impfung, Testung, Gesundung kontrolliert. Gemeindegottesdienste finden nicht nach der 3G-Regel statt. Auch Trauergottesdienste sind aufgrund des öffentlichen Charakters nicht für die 3G-Regel zugelassen. Gottesdienste mit besonderer Gemeinde können nach der 3G-Regel gefeiert werden z.B. Taufen, Trauungen, Erstkommunionen, Firmungen.

  1. 3 Festlegung des Teilnehmerkreises


Um sicherzustellen, dass die definierte Höchstzahl der Teilnehmer eingehalten wird und um Menschenansammlungen vor dem Kircheneingang sowie Konflikte vor Ort zu vermeiden, muss gegebenenfalls ein Anmeldeverfahren durchgeführt werden. Wenn aufgrund der Besucherzahlen sicher zu erwarten ist, dass die Anzahl der in der Kirche verfügbaren Plätze ausreicht, ist kein Anmeldeverfahren notwendig. Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegserkrankung, von Personen, die mit COVID 19 infiziert oder an COVID 19 erkrankt sind oder die unter Quarantäne stehen, ist nicht zulässig. Ebenso dürfen keine Personen teilnehmen, die vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Risikogruppe 1 (Personen, die für mindestens 15 Minuten aus einem Abstand von bis zu 2 Metern einen Kontakt zu einer infizierten Person hatten) eingestuft wurden. Die Teilnehmer werden in geeigneter Weise, z. B. durch Aushang oder bei der Anmeldung, auf diese Verbote hingewiesen.

  1. 4 Allgemeine Hygienemaßnahmen


Für den Gottesdienst sind folgende Hygienevorgaben und Maßnahmen zum Infektionsschutz einzuhalten: Während der gesamten Zeit vom Betreten des Innenraums oder des für einen Gottesdienst im Freien vorgesehenen Areals sind die allgemeinen Regeln einzuhalten. Ein Ordnerdienst ist vorgesehen. Er stellt insbesondere bereits beim Einlass sicher, dass die ermittelte Aufnahmekapazität eingehalten wird, und hilft bei der Platzwahl. Die Ordnerinnen und Ordner müssen eine medizinische Maske tragen. Weihwasserbecken dürfen nicht genutzt werden. Bücher einschließlich der Gesangbücher dürfen dann ausgelegt werden, wenn sich die Gläubigen beim Betreten der Kirche die Hände desinfiziert haben. Ab dem Betreten des Kircheninnenraums müssen alle Gottesdienstteilnehmer ab dem vollendeten 6. Lebensjahr eine medizinische Maske tragen, die am Platz abgelegt werden darf. Bei Gottesdiensten im Freien entfällt die Maskenpflicht. Die Bankreihen sind regelmäßig gründlich zu reinigen (nicht desinfizieren!). Der Kirchenraum muss gut durchlüftet werden.

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